Ethik und Transparenz

Als Gesundheitsunternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung. Aus diesem Grund haben wir uns zu höchster Offenheit entschieden und als erstes Pharmaunternehmen unsere klinischen Studien sowie unsere Zusammenarbeit mit Patientengruppen im Internet veröffentlicht. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die verpflichtende Offenlegung aller geldwerten Leistungen an Ärzte und Institutionen der medizinischen Fachkreise ab 30.6.2016.

Die gesellschaftlichen Erwartungen an die Zusammenarbeit zwischen Industrie und verschreibenden Ärzten haben sich grundlegend weiterentwickelt. Dass Unternehmen und Einzelpersonen mit Integrität und Transparenz arbeiten, wird vorausgesetzt. Eine verantwortungsbewusste Unternehmenstätigkeit steht bei GSK an zentraler Stelle. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, passen wir unser Geschäftsmodell ständig an.

Das Verhalten von GSK richtet sich nach einem schon seit dem Jahr 2000 existierenden, umfassenden Verhaltenskodex, der sich an den Unternehmenswerten Patientenfokus, Integrität, Respekt für Menschen und Transparenz orientiert. Darüber hinaus hat GSK weltweit ein umfassendes Programm zur Verhinderung von Korruption implementiert.

Neben seiner gesellschaftlichen Verantwortung hat GSK als Impulsgeber bereits vor vielen Jahren eine Reihe von Initiativen ergriffen, die für mehr Transparenz sorgen und hohen ethischen Standards entsprechen. Als Mitglied von Transparency International (Austrian Chapter) und Vorreiter in Sachen Transparenz und Ethik hat GSK dadurch Impulse für die gesamte pharmazeutische Industrie gesetzt, die u.a. in den Verhaltenskodex der Pharmig (Verband der pharmazeutischen Unternehmen Österreichs) aufgenommen sind.

  • Einer Empfehlung der EFPIA (Branchenverband der europäischen pharmazeutischen Unternehmen) folgend, beschränken wir in Österreich seit Juli 2011 die Abgabe von Ärztemustern für die ersten zwei Jahre nach Produkteinführung auf vier Muster pro Jahr und Arzt.
  • Wir veröffentlichen seit dem Jahr 2006 unsere Zahlungen an Patientengruppen und seit dem Jahr 2000 die Ergebnisse unserer klinischen Studien im Internet. Beides waren freiwillige Initiativen von GSK. Andere Pharmaunternehmen sind diesem Vorbild bereits gefolgt.
  • Ein weiterer, wichtiger Bereich unserer Transparenzinitiative ist die Offenlegung von Zahlungen. Als Teil einer industrieweiten Initiative werden wir ab 30. Juni 2016 alle Zahlungen (alle geldwerten Leistungen) an Ärzte und Institutionen der medizinischen Fachkreise, die 2015 getätigt wurden, europaweit einheitlich veröffentlichen. Wir unterstützen die Initiative der EFPIA als wichtigen Schritt in die richtige Richtung - für Industrie und Gesellschaft. GSK implementiert den Code in seiner eigentlichen Zielsetzung. Wir sehen eine individuelle namentliche Veröffentlichung der Zahlungen als Standard. Genauere Informationen zum EFPIA Disclosure Code finden Sie auf der EFPIA-Website.
  • Wir unterstützen als einziges Pharmaunternehmen die erste privatwirtschaftlich finanzierte Stiftungsprofessur "Corporate Governance & Business Ethics" an der Fachhochschule Wien. Eine wichtige Aufgabe der Professur ist die Förderung des interdisziplinären Diskurses im Hinblick auf wirtschafts- und unternehmensethische Aspekte. Erstes Thema für eine Forschungsarbeit war die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen "Social Performance" (Übernahme sozialer Verantwortung von Unternehmen) und "Financial Performance" (kommerzielle Unternehmenserfolge).
  • Dass wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen, wurde auch 2016 wieder offiziell bestätigt: laut Access-to-Medicine-Index leisten wir mit Abstand den größten Beitrag zum verbesserten Zugang zu Medizin. GSK ist Nummer 1 im Access to Medicine Index - zum 5. Mal in Folge.
  • Bereits Ende 2013 kündigte GlaxoSmithKline eine umfassende Änderung seines Geschäftsmodells hinsichtlich Vertriebs- und Marketingpraktiken zur Stärkung des Patientenfokus an. Mit 1.1.2016 haben wir einen neuen Weg beschritten und die Zusammenarbeit mit Ärzten grundlegend verändert.