Unsere Geschichte

Erfahren Sie mehr über die vielen Produkte und Unternehmenszusammenschlüsse, die GSK zu dem Unternehmen gemacht haben, das wir heute kennen.

1715

Die Plough-Court-Apotheke wird gegründet
Silvanus Bevan gründet in London die Plough-Court-Apotheke, den Vorgänger der Apotheke von Allen und Hanbury. Den Namen A&H gibt es noch heute.

1830

John K. Smith eröffnet seine erste Apotheke
1830 ist das Jahr, in dem John K. Smith seine erste Apotheke in Philadelphia eröffnet. Sein jüngerer Bruder George steigt 1841 in das Geschäft mit ein und sie gründen die Firma John K. Smith & Co.

1842

Der Verkauf der Beecham’s Pills beginnt
Thomas Beecham beginnt in England mit dem Verkauf der Beecham's Pills. Das Abführmittel wird sehr erfolgreich.

1865

Mahlon Kline steigt bei Smith & Shoemaker ein.

1873

Joseph Nathan & Co wird gegründet
1873 gründet Joseph Nathan ein Handelsunternehmen im neuseeländischen Wellington. Zwanzig Jahre zuvor hatte er England verlassen, um neue geschäftliche Möglichkeiten zu finden. Seine Firma Joseph Nathan & Co wird die Grundlage für das spätere Unternehmen Glaxo.

1880

Die Firma Burroughs Wellcome & Company wird gegründet
1880 gründen die amerikanischen Apotheker Henry Wellcome und Silas Burroughs in London die Firma Burroughs Wellcome & Company. Vier Jahre zuvor hatte Joseph Nathan ein Büro in London eröffnet.

1884

Burroughs Wellcome registriert „Tabloid“ als Markennamen
„Tabloid“ wird als Markenname von der Firma Burroughs Wellcome registriert und steht für komprimierte Medikamente in Tablettenform. 1898 wird das Wort allgemein für komprimierte oder konzentrierte Dosen beliebiger Dinge verwendet. Daraus entsteht der Begriff „tabloid journalism“ für die Boulevardpresse, der das erste Mal 1901 schriftlich erwähnt wird.

1891

Smith, Kline & Company erwerben French, Richards & Company
Das ursprüngliche, von John K. Smith gegründete Unternehmen hat eine Reihe von Fusionen und Übernahmen durchlaufen. Das wichtigste Ereignis war die Eingliederung des Unternehmens in French, Richards & Company, einen anderen renommierten Arzneimittelgroßhändler.

1906

Der Markenname „Glaxo“ wird registriert
Die Direktoren des Unternehmens von Nathan erkannten, dass für den Verkauf von Milchpulver als Säuglingsnahrung ein ansprechenderer Name als Defiance, der Name für das Produkt in Neuseeland, notwendig ist. Sie einigten sich auf Lacto, was aber nicht möglich war, weil ähnliche Namen bereits registriert waren. Durch Ergänzen und Vertauschen von Buchstaben entstand Glaxo. Dieser Name wurde im Oktober 1906 registriert.

1963

Betnovate wird eingeführt
Betnovate war das erste einer Reihe von Steroiden zur Behandlung von Hautkrankheiten von Glaxo. Mitte der 1960er Jahre erwirbt Smith Kline & French außerdem RIT (Recherche et Industrie Therapeutiques), eine Impfstofffirma.

1969

Ventolin wird eingeführt
Glaxo führt Ventolin zur Asthmabehandlung ein. Das Produkt wird unter dem Namen Allen & Hanbury vermarktet.

1972

Amoxicillin wird entdeckt
Die Wissenschaftler an den Beecham Research Laboratories entdecken Amoxicillin. Es wird als Amoxil eingeführt und entwickelt sich zu einem häufig eingesetzten Antibiotikum.

1981

Zantac und verschiedene andere Produkte werden eingeführt
1981 führt Beecham auch Augmentin ein, das eine Reihe bakterieller Infektionen bei Kindern und Erwachsenen bekämpft. Außerdem bringt Wellcome das antivirale Mittel Zovirax gegen Herpesinfektionen auf den Markt.

1989

Zantac und verschiedene andere Produkte werden eingeführt
SmithKline Beckman und die Beecham-Gruppe fusionieren zu SmithKline Beecham plc.

1995

Glaxo und Wellcome fusionieren zu Glaxo Wellcome

1998

SmithKline Beecham und die WHO arbeiten gemeinsam an der Behandlung der LF
SmithKline Beecham und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geben bekannt, dass sie gemeinsam daran arbeiten, die Lymphatische Filariose (Elefantenkrankheit) bis zum Jahr 2020 auszurotten.

2000

Die geplante Fusion von Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham wird angekündigt

2001

GlaxoSmithKline Pharma GmbH wird durch Fusion von Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham gegründet.

2002

Wir spenden die ersten 100 Millionen Albendazoltabletten im Rahmen unserer Verpflichtung zur Ausrottung der Lymphatischen Filariose.
Vor 15 Jahren hat GSK das erste Medikament gegen HIV/AIDS auf den Markt gebracht.

GSK feiert das 10-jährige Jubiläum von „Positive Action“, einem HIV/AIDS Programm.

Per Ende 2002 hat GSK 120 Vereinbarungen mit den 50 ärmsten Ländern der Welt zur Lieferung von HIV/AIDS Medikamenten zu Vorzugspreisen getroffen.

2003

Mit Stichtag 27. Juli hat GSK für 10 Millionen Menschen in Sri Lanka Tabletten gegen Lymphatische Filariose gespendet.

2004

Das „Clinical Trial Register“ wird gestartet
Das „Clinical Trial Register“ (heute das „Clinical Study Register“) wird gestartet, eine Internetseite mit öffentlich zugänglichen Daten zu klinischen Studien.
GSK liefert 33 Millionen HIV-Medikamente zu Vorzugspreisen nach Afrika.

GSK startet als erstes Pharmaunternehmen weltweit mit der Publizierung eines Clinical Trial Registers. Auf der frei zugänglichen Website werden alle klinischen Studiendaten veröffentlicht.

Zur Versorgung der Tsunami-Opfer in Asien spendet GSK Medikamente und Impfstoffe.

2005

GSK liefert gratis Medikamente und Impfstoffe in die vom Hurrikan Katrina betroffenen Gebiete in den USA.

Beim Meeting zwischen US Präsident Bush und JP Garnier, CEO von GSK, wird der Pandemieplan thematisiert.

Bill Gates, Bill & Melinda Gates Foundation, zeigt volle Anerkennung für das Engagement von GSK bei der Erforschung von Malaria und anderen vernachlässigten Krankheiten.

Durch die Entwicklung von Impfstoffkandidaten und Investitionen in bzw. Übernahme von Fabriken zur Produktion von Grippeimpfstoffen baut GSK seine führende Rolle in der Vorbereitung auf eine mögliche Grippepandemie weiter aus.

2006

Zur Erweiterung des Consumer Healthcare Portfolios übernimmt GSK das Unternehmen CNS Inc. (Breathe Right, FiberChoice).

600 Mio. Tabletten zur Ausrottung von Elephantiasis wurden ausgeliefert. GSK erhält den New Business Award für seine Bemühungen im Kampf gegen Lymphatic Filariasis.

2007

GSK übernimmt Domantis (Antikörper-Therapien), Praesis Pharmaceuticals (Biopharma) und Reliant Pharmaceuticals (Kardiovaskuläre Medikamente).

GSK bringt mit alli (OTC Orlistat) das erste von der FDA zugelassene rezeptfreie Mittel gegen Adipositas auf den US-Markt.

In China wird ein neues Forschungszentrum eröffnet.

2008

Vor 10 Jahren hat GSK damit begonnen, Tabletten zur Ausrottung von Lymphatische Filariose gratis zur Verfügung zu stellen.

GSK reduziert die Preise von antiviralen Mitteln für die ärmsten Länder der Welt.

Andrew Witty wird im Mai 2008 neuer CEO von GSK und somit Nachfolger von JP Garnier.

GSK führt im „Access to Medicines Index“, der von der ATM Foundation in Zusammenarbeit mit Innovest erstellt wurde.

GSK übernimmt Sirtris Pharmaceuticals Inc., Weltführer bei der Erforschung und Entwicklung von Sirtuin.

Die europäische Zulassungsbehörde EMEA erteilt die Zulassung für den ersten Prä-Pandemie-Impfstoff.

Zur Erforschung von Alzheimer-Impfstoffen schließt GSK Biologicals mit dem Wiener Biotech-Unternehmen AFFiRiS im Oktober den bisher größten Lizenzdeal in der Geschichte Österreichs ab (Vertragssumme 430 Mio. €).

2009

Erwerb des Unternehmens Stiefel – Gründung von ViiV Healthcare
Mit der Übernahme des Unternehmens Stiefel wird GSK führend in der Hautpflege. GSK und Pfizer gründen ViiV Healthcare, ein Unternehmen, das sich auf die Verbesserung der Behandlung und Versorgung von HIV-Patienten konzentriert.

GSKs H1N1 Impfstoff wird in Europa zugelassen.

HPV-Impfstoff von GSK wird in den USA und Japan zugelassen.

Die weltgrößte Malaria Impfstoff-Studie beginnt in sieben afrikanischen Ländern.

GSK unterzeichnet eine Vereinbarung mit der WHO, 50 Millionen Dosen des pandemischen H1N1 Impfstoffes an Entwicklungsländer zu liefern.

Als Teil der Transparenzinitiative veröffentlicht GSK in Amerika Zahlungen an Ärztinnen und Ärzte für Vorträge und Beratungsdienste.

2010

GSK spendet Medikamente im Wert von $ 1,4 Millionen für die Erdbebenopfer in Haiti.

GSK verkündet eine neue Innovationsstrategie, um Menschen in den ärmsten Ländern der Welt neue und bessere Medikamente zur Verfügung zu stellen. Dazu zählen auch neue Kooperationen für vernachlässigte tropische Krankheiten wie Malaria.

GSK tritt der "Global Vaccine Alliance" bei, um Millionen von Kindern in den ärmsten Ländern der Welt vor einer Infektion mit Pneumokokken zu schützen.

Ein weiteres Epileptikum von GSK erhält die Zulassung für Europa.

GSK verstärkt die Unterstützungsstrategie der WHO zur Verbesserung der Kindergesundheit durch eine neue 5-jährige Verpflichtung zur Ausweitung der Medikamentenspenden gegen Lymphatische Filariose und Eingeweidewürmer.

GSK und Fiocruz erweitern ihre Partnerschaft zur Forschung und Entwicklung neuer Medikamente für vernachlässigte tropische Krankheiten.

2011

Human Genome Sciences und GSK erhalten die Zulassung für Benlysta, das erste neue Mittel zur Behandlung des Lupus erythematodes seit 50 Jahren.
Die schnelle Einführung des Impfstoffes gegen Pneumokokken in Kenia mit 90% Preisnachlass ermöglicht die Immunisierung von Millionen von Kindern.

2012

GSK ist einer der offiziellen Lieferanten für die olympischen und paralympischen Spiele. Wir stellen Labordienste für offizielle Antidoping-Maßnahmen zur Verfügung.

2013

Die neuesten, positiven Ergebnisse einer groß angelegten Phase-III-Studie des Malaria-Kandidat-Impfstoff RTS,S – Voraussetzung für die Zulassungseinreichung - werden veröffentlicht.

Im Dezember 2013 kündigt GSK eine umfassende Veränderung seines Geschäftsmodells, v.a. in der Zusammenarbeit mit Ärzten, an.

2014

GSK reicht nach 30 Jahren Forschungsarbeit den weltweit ersten Impfstoff gegen Malaria zur Zulassung ein.

2015

Im März 2015 haben wir den Impfstoffbereich (mit Ausnahme der Grippeimpfstoffe) von Novartis übernommen und die Consumer-Healthcare-Bereiche zu einem neuen Unternehmen zusammengeschlossen.
Im Juli 2015 hat die EMA eine positive Empfehlung für die Zulassung des weltweit ersten Malaria-Impfstoffes ausgesprochen.

2016

Als Impulsgeber in der Pharmaindustrie im Bereich Ethik und Transparenz verändert GlaxoSmithKline sein Geschäftsmodell maßgeblich - u.a. durch neue Ansätze in der Zusammenarbeit mit Ärzten.