Arzneimittel

Unser Unternehmensbereich Arzneimittel entwickelt und produziert eine breite Palette von Arzneimitteln zur Behandlung akuter und chronischer Krankheiten.

Wirtschaftlich leistet dieser Unternehmensbereich den größten finanziellen Beitrag für das Unternehmen. Der 2015 generierte Verkaufserlös von 14,2 Milliarden £ entspricht 60% des Gesamtumsatzes von GSK.

Wir konzentrieren uns auf weltweit tätige Unternehmensbereiche in mehr als acht Therapiegebieten und eine Reihe von Plattformen, darunter der aufstrebende Technologiebereich der Bioelektronik. Unser Portfolio umfasst sowohl innovative und seit langem bewährte, patentgeschützte und patentfreie Arzneimittel. Dabei sind wir weltweit führend bei Atemwegserkrankungen und HIV.

Unsere Märkte

Der weltweite Arzneimittelmarkt ist umfassend. Die im Verlauf der letzten Jahre am stärksten wachsenden Bereiche ergaben sich in den Schwellenländern und den asiatisch-pazifischen Regionen.

Dieser Trend der steigenden Nachfrage wird sich voraussichtlich fortsetzen, da die Weltbevölkerung weiter wächst. Die Volkswirtschaften der Schwellenländer haben weitherin Wachstumspotential und weltweit verändert sich der Lebensstil mit langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit.

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Unsere Strategie

Unser Unternehmensbereich Arzneimittel schafft Wert durch die Erforschung und Produktion von innovativen Produkten und auch dadurch, dass diese Produkte Ländern aller Einkommens- und Entwicklungsstufen in großem Maßstab zugänglich gemacht werden.

Unsere Präsenz in den Industrieländern wie den USA und Europa ist weiterhin stark. Aber wir steigern auch unsere Investitionen in den Schwellenländern einschließlich Afrika, wo wir ein Wachstumspotential erkennen

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Unsere Unternehmensbereiche

Unser Unternehmensbereich Arzneimittel entwickelt und produziert Arzneimittel zur Behandlung einer großen Bandbreite von akuten und chronischen Krankheiten. Unser Portfolio setzt sich aus innovativen und etablierten Arzneimitteln zusammen. Dabei haben wir weltweit Führungspositionen bei Atemwegserkrankungen und HIV übernommen.

Seit über 40 Jahren sind wir führend bei Atemwegserkrankungen und verfügen über ein Portfolio bewährter Produkte. In den letzten Jahren haben wir unser Atemwegsportfolio verstärkt und erweitert, indem wir neue Arzneimittel aufgenommen haben, darunter ein Kombinationspräparat aus einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) und einem lang wirkenden Beta-2-Agonisten (LABA), ein lang wirkender Muskarinantagonist (LAMA) und ein dualer LABA/LAMA-Bronchodilatator.

Unser Unternehmensbereich HIV wird von ViiV Healthcare geführt, einem weltweit tätigen Unternehmen, das auf HIV spezialisiert ist. GSK besitzt die Mehrheit an ViiV Healthcare, weitere Aktionäre sind Pfizer und Shionogi. ViiV Healthcare ist inzwischen eines der weltweit führenden Unternehmen im HIV-Bereich und war in letzter Zeit mit der Zulassung und der branchenführenden Markteinführung neuer Medikamente äußerst erfolgreich. Eine Reihe weiterer antiretroviraler Medikamente sind bei ViiV Healthcare in der klinischen Entwicklung.

Neben Atemwegs- und HIV-Produkten verfügen wir über ein Portfolio anderer Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen wie Lupus, benigne Prostatahyperplasie, Typ-II-Diabetes und bakterielle Infektionen.

Im Verlauf der letzten sechs Jahre haben wir einen bedeutenden Onkologiebereich aufgebaut. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Produkten zugelassen und weltweit auf den Markt gebracht. Im Rahmen der Transaktion mit Novartis haben wir vereinbart, uns von unserem vermarkteten Onkologie-Portfolio, den zugehörigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie von unseren Rechten an den derzeit in der Entwicklung befindlichen AKT-Inhibitoren zu trennen.

Außerdem verfügen wir über ein Portfolio etablierter Produkte (Established Products Portfolio, EPP), das über 50 patentfreie Produkte sowie Markengenerika und lokale Produkte umfasst. Diese Produkte stellen einen wichtigen Bestandteil unseres Geschäfts in den Schwellenländern dar, in denen die Marke GSK ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal darstellt.

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Fokus auf bestmögliche Wissenschaft

Wenn wir weiter neue Arzneimittel entdecken und diese so schnell wie möglich den Patienten, die sie benötigen, zugänglich machen wollen, müssen wir in die Forschung investieren. 2015 wurden 74% (3 Milliarden £) unserer gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung (3,1 Milliarden £) in die Suche nach neuen pharmazeutisch wirksamen Medikamenten investiert. Unsere Strategie ist, die Produktivität in der Forschung und Entwicklung zu steigern und bei gleichzeitiger Kostenkontrolle unsere Innovationsrate zu verbessern.

Der Weg zur Entdeckung und Entwicklung neuer Medikamente ist lang und teuer, und er ist mit einer hohen Rate an Fehlschlägen verbunden. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir neue Arzneimittel entdecken

Wir sondieren verschiedene Ansätze, um Innovationen in unseren Laboratorien zu fördern und zu beschleunigen. Nachdem wir das traditionelle Forschungs- und Entwicklungsmodell der Industrie aufgegliedert haben, arbeiten unsere Wissenschafter jetzt in kleineren Gruppen, die sich auf spezielle Forschungsbereiche konzentrieren. Die Aufgabe dieser Gruppen besteht darin, die an einer Erkrankung beteiligten biologischen Ziele zu erforschen und neue Moleküle oder Biopharmazeutika zu entwickeln, aus denen schließlich neue Arzneimittel entstehen.

Uns ist bewusst, dass wir nicht alles in unseren eigenen Laboratorien selbst erforschen können, sondern gehen auch Partnerschaften mit anderen Unternehmen, universitären Einrichtungen und wohltätigen Forschungseinrichtungen ein. In der Forschung arbeiten wir derzeit mit mehr als 3.000 externen Organisationen zusammen. Und diese Zahl nimmt jedes Jahr zu.

Wir sehen uns auch verantwortlich dafür, die Erwartungen der Gesellschaft zu erfüllen und in Krankheitsbereiche zu investieren, in denen die Forschung schwierig ist oder das übliche Geschäftsmodell möglicherweise nicht relevant ist. Ein Beispiel dafür ist unsere Antibiotikaforschung. Wir sind auch eines der wenigen Gesundheitsunternehmen, die Forschung zu den drei von der Weltgesundheitsorganisation priorisierten Krankheiten betreiben – HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria.

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