Zugang zu Gesundheitsversorgung

Es gibt immer noch Millionen von Menschen, die keinen Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung haben.

Wir möchten dazu beitragen, das zu ändern. Deshalb nutzen wir unsere wissenschaftliche Kompetenz, unsere Partnerschaften und unsere weltweite Vernetzung, um Produkte für Menschen zu entwickeln und bereitzustellen, unabhängig davon, wo sie leben.

Der Access-to-Medicines-Index

Unsere Anstrengungen, den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, wurden anerkannt und wir haben im Access-to-Medicines-Index (ATM-Index) seit dessen Einführung im Jahr 2008 immer den Spitzenplatz belegt. Der Index, der alle zwei Jahre veröffentlicht wird, stellt eine unabhängige Bewertung der Bemühungen der Pharmaunternehmen zur Verbesserung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung dar. Die Tatsache, dass wir im Index von 2014 den ersten Platz belegen, spiegelt unsere langjährige Verpflichtung wider, auf der ganzen Welt für Zugang zu Gesundheitsversorgung zu sorgen. Auch 2016 setzt  GSK weitere wichtige Schritte um den Zugang zu Arzneimitteln in den ärmsten Länder der Welt zu erweitern.

Die Bewertung von GSK ist eine besondere Anerkennung unseres ständigen Einsatzes, Tag für Tag den Zugang zu Gesundheitsversorgung zu unterstützen.

Sir Andrew Witty, CEO von GSK

Justin Forsyth, CEO von Save the Children – GSK pflegt eine fünfjährige Partnerschaft mit dieser Organisation –, kommentierte: „Wir freuen uns, dass GSK, unser Partner bei unseren Bemühungen darum, das Leben von Millionen von Kindern zu retten, an erster Stelle des Indexes steht. Für GSK ist es von größter Bedeutung und das ist auch ein Kernpunkt unserer Partnerschaft, nach Wegen zu suchen, wie das Unternehmen sicherstellen kann, dass die bedürftigsten Kinder der Welt Zugang zu Arzneimitteln haben. Sei es durch die Ausbildung von medizinischen Fachkräften, die Förderung von Systemen der Universal Health Coverage oder die Entwicklung neuer, kinderfreundlicher Arzneimittel – wir hoffen, dass unsere gemeinsame Arbeit weiter einen Umschwung im Leben von Kindern auf der ganzen Welt bewirkt.“

Besserer Zugang zu Arzneimitteln und Impfstoffen

Wir wollen, dass jeder, der sie braucht, Zugang zu unseren Arzneimitteln und Impfstoffen hat, ganz gleich wo er lebt und wie viel er sich leisten kann. Eine flexible Preisgestaltung bei unseren Arzneimitteln und Impfstoffen, die sich an den wirtschaftlichen Bedingungen eines Landes orientiert, schafft auf breiterer Basis Werte für die Patienten und die Gesellschaft.

Für die Bereitstellung einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern gibt es keine einfachen Lösungen. Viele Menschen haben nicht genug Nahrungsmittel oder keinen Zugang zu sauberem Wasser, geschweige denn zu Krankenhäusern und Kliniken, wo sie professionelle Unterstützung und Behandlung erhalten.

Unsere Abteilung für Afrika und die Entwicklungsländer – die einschließlich aller afrikanischen Länder südlich der Sahara 50 Länder abdeckt – hat das Ziel, größere Mengen an Arzneimitteln bereitzustellen, damit wir die niedrigeren Preise weiterhin anbieten können. In den ärmsten Ländern bleibt der Preis für unsere patentierten Arzneimittel dauerhaft bei nur 25% des Preises in den Industrieländern. Für Markenprodukte, mit denen nicht übertragbare Krankheiten wie Asthma und COPD sowie Infektionskrankheiten wie Malaria behandelt werden, gelten gedeckelte Preise.

Flexibilität bei der Preisgestaltung kann dazu beitragen, unser Geschäft in Schwellenländern aufzubauen, indem wir die Gesamtmenge der verkauften Produkte steigern. Wir können jedoch nicht gewinnorientierte oder äußerst günstige Vorzugspreise in den ärmsten Ländern der Welt nur dann dauerhaft anbieten, wenn wir in den besser gestellten Märkten mit unseren Arzneimitteln und Impfstoffen weiterhin einen angemessenen Umsatz erzielen.

In einem instabilen Wirtschaftsklima, wenn Regierungen versuchen, die Gesundheitskosten einzudämmen, stellt das eine noch größere Herausforderung dar. Wir stellen uns dieser Herausforderung und arbeiten mit den Regierungen in Europa und in den USA zusammen, um Lösungen zu finden. Wir versuchen, in diesen Ländern Arzneimittel zu fairen Preisen anzubieten auf einem Preisniveau, das dem Wert entspricht, den sie für die Patienten und die Kostenträger haben.

Innovation in unseren Laboratorien

Die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe erfordert enorme Investitionen, nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und ist mit einer hohen Rate an Fehlschlägen verbunden. Wenn wir also weiter neue Produkte erforschen und sie den Menschen, die sie brauchen, so schnell wie möglich zur Verfügung stellen sollen, müssen wir die Art, wie wir in unseren Laboratorien arbeiten, ständig weiterentwickeln.

Wir wissen, dass wir nicht alles in unseren Laboratorien erforschen können – vor allem, wenn es um die Behandlung von Krankheiten geht, von denen ärmere Länder überproportional betroffen sind. Deshalb bringen wir auf eine neue Art Anreize für Innovationen, indem wir auch außerhalb unserer Laboratorien nach Möglichkeiten suchen und den Zugang zu unserem Fachwissen, unserer Kompetenz und sogar zu unserem geistigen Eigentum öffnen.

Wir haben die Türen unseres Spezialforschungszentrums in Spanien für GSK-externe Wissenschaftler geöffnet. Wir haben sie eingeladen, mit uns zusammen an Projekten zu arbeiten, um neue Arzneimittel für vernachlässigte tropische Krankheiten zu finden. 2014 haben wir ein neues „Offenes Labor“ eröffnet, das dazu dient, das Wissen über unterschiedliche Formen von nicht übertragbaren Krankheiten in Afrika zu erweitern.

Mit unserem Partner, der PATH Malaria Vaccine Initiative, entwickeln wir einen potentiellen Impfstoff gegen Malaria. Lesen Sie mehr über die 30-jährige Suche von GSK nach einem Impfstoff gegen Malaria.

Partnerschaften

Indem wir in Partnerschaften mit Nichtregierungsorganisationen (NGO), Regierungen, universitären Einrichtungen und anderen Unternehmen zusammenarbeiten, können wir mehr für die Patienten erreichen als allein.

Wir pflegen seit langem eine Partnerschaft mit der Globalen Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI), die einigen der ärmsten Ländern der Welt Immunisierungsprogramme finanziert. Für eine GAVI-Förderung geeignete Länder erhalten immer unsere niedrigsten Preise, die manchmal nur 10% des Preises in Industrieländern betragen. GAVI unterstützt Länder mit einem jährlichen Bruttosozialprodukt von unter 1.750 $ pro Einwohner. Wenn die Länder sich entwickeln und diesen Schwellenwert des Bruttosozialprodukts überschreiten, wachsen sie aus der Unterstützung durch GAVI heraus. Wir haben zugesagt, die Impfstoffpreise für diese Länder zehn Jahre lang konstant zu halten, um sie dabei zu unterstützen, ihr Engagement zur Immunisierung in dieser Übergangszeit weiter zu erfüllen. Wir haben zugesagt, GAVI mehr als 850 Millionen Impfstoffdosen zu reduzierten Preisen bereitzustellen, um dabei zu helfen, dass bis 2024 in den Entwicklungsländern 300 Millionen Kinder geschützt sind.

Wir möchten aber auch dazu beitragen, das Gesundheitswesen über unsere Produkte hinaus zu verbessern, indem wir als Förderer für den Wandel wirken. So reinvestieren wir 20% unserer Gewinne aus den am wenigsten entwickelten Ländern wieder in die Stärkung der Gesundheitssysteme dieser Länder – hauptsächlich, indem wir mit den drei wichtigen Nichtregierungsorganisationen Amref Health Africa, CARE International und Save the Children medizinische Fachkräfte ausbilden. Bisher haben wir zusammen 40.000 medizinische Fachkräfte, die an vorderster Front arbeiten, in 54 Ländern ausgebildet und so mehr als 11 Millionen Menschen erreicht.

Im Jahr 2013 sind wir eine innovative fünfjährige Partnerschaft mit Save the Children eingegangen, um zu helfen, das Leben von 1 Million Kindern zu retten. Indem wir unsere Fachkenntnisse, Ressourcen und Kompetenzen zusammenlegen, tragen wir dazu bei, dringend benötigte Arzneimittel und Impfstoffe zu einigen der ärmsten Kindern der Welt zu bringen, tausende von medizinischen Fachkräften auszubilden und kinderfreundliche Arzneimittel zu entwickeln. In unserer Forschungs- und Entwicklungseinheit für Mütter und Neugeborene entwickeln Wissenschaftler eine Gelform für einen Inhaltsstoff einer Mundspülung von GSK, um gegen Neugeborenensepsis vorzubeugen.