Dialog mit verschreibenden Ärzten

GSK hat die Zusammenarbeit mit Ärzten grundlegend reformiert. Informieren Sie sich darüber, wie wir unsere Handlungsweise in der Zusammenarbeit mit Ärzten verändert haben.

Unsere Handlungsweise im Außendienst

Ab Jänner 2015 wurde bei GSK ein neues umsatzunabhängiges Entlohnungssystem für den Außendienst implementiert. Weltweit haben unsere Außendienstmitarbeiter keine individuellen Verkaufsziele mehr, sie werden stattdessen anhand ihrer Fachkenntnisse, ihres wissenschaftlichen Know-hows und der Qualität in der Betreuung von Ärzten bewertet und honoriert. Diese Umstellung ist in der gesamten Branche revolutionär und einzigartig.

Unsere Handlungsweise in der Zusammenarbeit mit Ärzten

Wir verbessern die Wege, wie wir Ärzten medizinische Fortbildung zukommen lassen. Wir sind der Überzeugung, dass die Industrie eine wertvolle Rolle spielt, um die medizinische Fortbildung zu unterstützen, damit Ärzte aktuelle Informationen über Erkrankungen, Diagnosen und Behandlungen erhalten, und um die Ausbildung, die durch öffentliche Institutionen und Arbeitgeber geboten wird, zu ergänzen. Das Bekenntnis von GSK zur Unterstützung medizinischer Fortbildung bleibt unverändert. GSK greift jedoch nicht mehr direkt in den Fortbildungsbedarf der Ärzte ein, sondern arbeitet mit Fachgesellschaften bzw. Abteilungen zusammen. Dadurch garantieren wir eine wirklich unabhängige Fortbildung, frei von möglicherweise wahrgenommenen Interessenkonflikten, und das auf mehreren Informationskanälen. Dies bedeutet auch, dass wir keine direkten Zahlungen mehr an Ärzte leisten, die über unsere Produkte oder Indikationen zu anderen Ärzten sprechen.

Wir beenden direkte Zahlungen sowie jede andere Form einer geldwerten Leistung an Angehörige der medizinischen Fachkreise, die für uns sprechen. Um Bedenken bezüglich eines etwaigen Einflusses auf das Verschreibungsverhalten zu begegnen und zur Sicherstellung einer erhöhten Transparenz bei unseren Marketing- und Fortbildungsbemühungen haben wir Zahlungen an Angehörige der medizinischen Fachkreise für Vorträge für GSK über unsere Arzneimittel ab 1.1.2016 endgültig eingestellt.

GSK honoriert jedoch weiterhin Dienstleistungen von medizinischen Fachkreisen, z.B. die von GSK unterstützte klinische Forschung, Expertenmeinungen und Marktforschung. Wir verstärken das Bestreben nach Transparenz, indem wir die Zahlungen für diese Dienstleistungen veröffentlichen.

Wir beginnen mit neuen Wegen für das Informationsangebot an Angehörige medizinischer Fachkreise. Wir entwickeln neue digitale und persönliche Möglichkeiten, um Ärzten und anderen Angehörigen der medizinischen Fachkreise wissenschaftliche Information anzubieten. Unsere GSK Medical Avisor sind bestmöglich qualifiziert, um mit Ärzten auf wissenschaftlichem Niveau zu sprechen und Fragen zu unseren Arzneimitteln kompetent und zuverlässig zu beantworten.

GSK wird neue Services anbieten, die es Ärzten ermöglichen, Informationen und Fortbildungen abzurufen, wann und wo auch immer sie diese benötigen. Wir werden dabei insbesondere den Zugang zu unabhängigen medizinischen Fortbildungen ermöglichen.

Wir arbeiten mit externen Experten zusammen, damit diese ihre klinische Erfahrung und das Wissen über ihr Fachgebiet mit ihren KollegInnen teilen, wenn kein interner medizinischer Experte, der den gleichen Wissenstand und die gleiche Erfahrung hat, verfügbar ist.

Warum hat GSK die Interaktion mit Ärzten verändert?

Die Erwartung der Gesellschaft an Organisationen und Einzelpersonen zu transparentem Handeln hat weltweit zugenommen. Die Anforderungen an Ärzte und von Ärzten haben sich maßgeblich verändert. Die heutigen Kommunikationswege haben sich weiterentwickelt, das gilt auch für die Interaktionen mit Partnern und Kunden. Neben diesen Veränderungen im Umfeld werden auch mögliche Interessenkonflikte darin wahrgenommen, wie pharmazeutische Unternehmen mit Angehörigen der medizinischen Fachkreise und Gesundheitsorganisationen zusammenarbeiten.

Ziel dieser Initiative ist es, zeitgemäße Fortbildungs- und Kommunikationsformate zu entwickeln, die den Erwartungen der Gesellschaft an ein am Patientenwohl orientiertes Pharmaunternehmen entsprechen.