Meningokokken-Erkrankung: Was Sie über die Meningokokken-Meningitis und -Sepsis, sowie die unterschiedlichen Schutzmaßnahmen wissen sollten

- GSK Initiative zur Aufklärung über die Meningokokken-Erkrankung - Bildmaterial zum Download unter http://at.gsk.com/de-at/presse/mediathek/ (Copyright GlaxoSmithKline)

Die Meningokokken-Erkrankung

Eine Meningokokken-Erkrankung kann sich unter anderem durch eine Gehirnhautentzündung oder eine Blutvergiftung zeigen. Verursacher sind Meningokokken-Bakterien, von denen es verschiedene Typen gibt. In Österreich ist der Typ B am häufigsten, gefolgt von C und Y.1,2
Die Erkrankung kann innerhalb von 24-48 Stunden lebensbedrohlich sein.1
20 % der Überlebenden leiden dauerhaft an Folgeschäden.1,8

Ursache der Meningokokken-Erkrankung

Meningokokken-Erkrankungen sind aufgrund anfänglich unspezifischer Symptome schwer zu diagnostizieren und zeichnen sich oft durch einen schnellen Verlauf aus.1,2,7
Meningokokken sind Bakterien, die ausschließlich beim Menschen vorkommen. Bei Gesunden können sie die Schleimhaut des Nasenrachenraumes besiedeln, ohne Krankheitserscheinungen auszulösen. Kommt es jedoch zur Erkrankung, so kann der Verlauf von Meningokokken-Infektionen zu bleibenden Schäden führen, oder sogar tödlich sein.1,4

Übertragung

Meningokokken werden über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Die Bakterien leben im Nasen-Rachenraum des Menschen und können durch Küssen, Husten oder Niesen weitergegeben werden. 10-20 % der Bevölkerung tragen Meningokokken in sich, ohne zu erkranken, können die Bakterien aber an andere weitergeben. Die meisten Betroffenen stecken sich bei augenscheinlich gesunden Kontaktpersonen, z.B. Familienmitgliedern, Freunden oder Betreuungspersonen, an.1

Symptome der Meningokokken-Erkrankung  

Von der Ansteckung bis zum Ausbruch einer Erkrankung dauert es in der Regel drei bis vier Tage.1 Zunächst treten grippeähnliche Symptome auf. Dazu setzen oft in der Folge starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und Nackensteifheit ein. Bei einem großen Teil der Erkrankten treten zusätzlich kleine, punktförmige Hautblutungen auf, die sich schnell vergrößern können. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind die Symptome häufig schwieriger zu deuten, da die Symptome oft trügerisch mild sind.1,2,3,4

Konsequenzen

In Österreich werden jährlich ca. 30-100 Meningokokken Erkrankungen gemeldet. Selbst bei korrekter Versorgung im Krankenhaus stirbt etwa 1 von 10 Patienten. Bei bis zu 2 von 10 Überlebenden bleiben dauerhafte schwere Folgeschäden wie beispielsweise Amputationen, Hörverlust oder Hirnschäden zurück.1,5

Risikogruppen

Von den 5 wichtigsten Meningokokken-Gruppen A, B, C, W und Y sind in Österreich Meningokokken B und C am weitesten verbreitet. Das höchste Erkrankungsrisiko besteht bei Säuglingen und Kleinkindern bis 4 Jahren, gefolgt von Jugendlichen.2

Säuglinge können aufgrund ihres unreifen Immunsystems besonders häufig und schwer an Meningokokken erkranken. 79 % aller Meningokokken-Erkrankungen in dieser Gruppe werden durch Meningokokken B verursacht.7

Bei Jugendlichen verursachen Meningokokken der Serogruppe B über die Hälfte der Fälle, über ein Drittel werden durch Meningokokken C ausgelöst.7

Jugendliche sind durch ihr Sozialverhalten – Rauchen, Küssen, Besuch von Veranstaltungen, Clubbings, Skikursen, Auslandsaufenthalte/Sprachreisen – besonders gefährdet. Auch Rekruten und Schüler in Wohnheimen gehören der Risikogruppe an.7

Schutzmöglichkeiten

Der ÖSTERREICHISCHE IMPFPLAN empfiehlt die Meningokokken-Schutzimpfungen aktuell wie folgt:6

Meningokokken B:
für alle Kinder und Jugendlichen möglichst früh ab dem vollendeten 2. Lebensmonat.

Meningokokken C:
für Kleinkinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr empfohlen; möglich auch schon ab einem Alter von 2 Monaten.

Meningokokken ACWY:
für Jugendliche 1x im Schulalter (vollendetes 10.-13. Lebensjahr) im kostenfreien Impfprogramm. In bestimmten Situationen ab dem 2. Lebensjahr sinnvoll.

Zudem ist ein Meningokokken-Impfschutz (Bakterien-Typ je nach Situation bitte beim Arzt erfragen) für folgende Personen empfohlen:

  • Menschen mit Immundefekten
  • Reisende in Gebiete mit hohem Infektionsrisiko
  • bei beruflichem Erkrankungsrisiko (z.B. Kinderärzte, Intensivmediziner)
  • Kontaktpersonen im Umfeld von Meningokokken-Patienten

Initiative zur Aufklärung über die Meningokokken-Erkrankung

Unterstützt durch die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde wurden von GlaxoSmithKline Pharma verschiedene Elterninformations-Materialien zur Meningokokken-Erkrankung entwickelt, die aktuell über verschiedene Medien verfügbar sind. Neben klassischen Printmaterialien wie Informationsbroschüren und Postern, wird die Initiative durch Inserate, Online-Werbung und einem TV Spot, im Wartezimmer von Gynäkologen und Kinderärzten, unterstützt.

Bildmaterial zum Download unter http://at.gsk.com/de-at/presse/mediathek/ (Copyright GlaxoSmithKline).

GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen. GSK stellt Impfstoffe für Kinder und Erwachsene gegen eine große Bandbreite von Infektionskrankheiten her.GSK unterstützt Menschen dabei, ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben zu führen. So besteht z.B. seit 2013 eine einzigartige weltweite Partnerschaft mit der Nichtregierungsorganisation „Save the Children“, die das Ziel hat, einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsk.com und www.gsk.at. GSK ist zum fünften Mal in Folge Nummer 1 im Acces-to-Medicines-Index, seit 2013 Mitglied von Transparency international Austrian Chapter und in Österreich ist als Leitbetrieb Austria zertifiziert.

Quellen:
1 World Health Organization. Meningococcal vaccines: WHO position paper, November 2011. Weekly Epidemiological Record. No. 47, 2011;86:521–40.
2 World Health Organization. Meningococcal meningitis, fact sheet No141, November 2012. Available at: www.who.int/mediacentre/factsheets/fs141/en/ (Last accessed March 2014).
3 Stephens DS, et al. Lancet 2007;369:2196–210.1
4 Rosenstein NA, Perkins BA, Stephens DS et al. N Engl J Med 2001;344:1378–88.
5 NHS Choices – Meningitis Complications. Available at: http://www.nhs.uk/Conditions/Meningitis/Pages/Complications.aspx. (Last accessed March 2014)
6 Österreichischer Impfplan (www.bmg.gv.at/home/Impfplan)
7 European Centre for Disease Control. Annual epidemiological report 2012. Available at: http://www.ecdc.europa.eu/en/publications/Publications/Annual-Epidemiological-Report-2012.pdf (accessed 03/2014)
8 Goldschneider I, et al. Human immunity to the meningococcus. I. The role of humoral antibodies. J Exp Med1969;129:1307-26.

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