Atemwegserkrankungen

Asthma

Asthma ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, die mit einer Überempfindlichkeit und einer Verengung der Luftwege einhergeht. In den letzten Jahren hat sich das Wissen um die Vorgänge beim Asthma vertieft. Heute gehen Expertinnen davon aus, dass eine Entzündung im Zentrum der Erkrankung steht. Verschlechterungen können im Rahmen von sportlicher Betätigung, Rauch, Pollen, aber auch durch besonders kalte Temperaturen ausgelöst werden.

Was passiert in meiner Lunge?

Durch ein Zusammenziehen der Muskulatur der Atemwege kommt es zu einer Verengung der Atemwege (Bronchokonstriktion). Die Schleimhaut, die die Bronchien auskleidet, schwillt an. Eine vermehrte Schleimbildung verlegt die Atemwege zusätzlich. Das Atmen wird erschwert und es dringt zu wenig Luft in die Lungen ein.

Bei langjährigem Bestehen der Erkrankung und nicht ausreichender Asthma-Behandlung kann ein Umbau der Bronchien erfolgen, so dass die volle Funktionsfähigkeit der Atemwege auf Dauer eingeschränkt bleibt.

Was kann ich tun?

Es gibt Medikamente zur Entkrampfung der Bronchialmuskulatur, die rasch wirken, um wieder Luft zu bekommen. Andere Präparate zur Entzündungshemmung sowie die Kombination aus Bronchienerweiterer und Entzündungshemmer werden für die Dauerbehandlung empfohlen.

Warum Kortison?

In der Entstehung von Atemwegserkrankungen (wie zum Beispiel Asthma, COPD oder chronische Bronchitis) spielt die Überempfindlichkeit und die Entzündung der Atemwege eine wesentliche Rolle. Die Hemmung dieser Entzündung ist daher sehr wichtig für die erfolgreiche Behandlung.

Kortisonhaltige Präparate haben einen sehr hohen Stellenwert in der Therapie der Atemwege, da die Entzündung gezielt und effektiv reduziert wird, die Schleimhäute weniger stark anschwellen und auch weniger Schleim produzieren. Die Muskulatur des Atemwegsystems neigt weniger dazu, sich zu verkrampfen, die Symptome werden gelindert.

Inhalative Kortisone werden derzeit als die wirksamsten Inhaltsstoffe zur langfristigen Kontrolle der Asthmasymptome eingestuft.

Was bedeutet Asthmakontrolle?

Asthma unter Kontrolle zu haben bedeutet Symptomkontrolle, Erhaltung der normalen körperlichen Aktivitäten und Leistungsfähigkeit in Schule, Beruf und Freizeit. Kein nächtliches Erwachen aufgrund von Atemnot. Erhaltung einer möglichst normalen Lungenfunktion, Vermeidung von Notfällen und Krankenhausaufhalten.

Wie kann ich meine Asthmakontrolle testen?

Der Asthmakontrolltest (ACT) kann Ihnen dabei helfen, besser einzuschätzen, wie gut Sie Ihr Asthma unter Kontrolle haben. Der Asthmakontrolltest besteht aus fünf einfachen Fragen. Besprechen Sie die Ergebnisse gegebenenfalls mit Ihrem Arzt. Klicken Sie hier, wenn Sie den Asthmakontrolltest durchführen möchten.

 

 

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COPD

Die Abkürzung COPD (chronic obstructive pulmonary disease) ist der medizinische Sammelbegriff für die beiden Krankheitsbilder chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem. COPD ist eine ernstzunehmende chronische Erkrankung, die eine angemessene und effektive Therapie erfordert.

Wie häufig ist COPD?

In Österreich sind 10% der erwachsenen Bevölkerung über 40 Jahre betroffen und etwa 400.000 Österreicherinnen und Österreicher haben eine fortgeschrittene behandlungspflichtige COPD. Frauen und Männer sind etwa gleich häufig betroffen.

Wie entsteht COPD?

Die Hauptursache dieser Erkrankung ist der Zigarettenkonsum; 9 von 10 COPD Patientinnen und Patienten rauchen oder haben früher geraucht. Durch die regelmäßige Inhalation von schädlichen Substanzen aus dem Zigarettenrauch entsteht eine dauerhafte Entzündung in der Lunge. Dadurch produzieren die Bronchien mehr und zäheren Schleim und die Schleimhaut der Atemwege wird mit der Zeit dicker. Letztendlich wird durch diese Verengung der Atemwege das Atmen erschwert.

Ist COPD etwas Ähnliches wie Asthma?

Im Unterschied zu Asthma ist die Verengung der Atemwege dauerhaft und nicht variabel. Auch die Therapie der beiden Erkrankungen ist unterschiedlich.

Was sind typische Symptome für COPD?

  • Regelmäßiger Husten, besonders stark in der Früh (auch wenn kein Infekt vorliegt).
  • Regelmäßiges Abhusten von Schleim.
  • Atemnot (Kurzatmigkeit) bei körperlicher Anstrengung oder bei Alltagstätigkeiten wie Treppensteigen, Einkaufen, etc.

Was kann ich tun bei Verdacht auf COPD?

Ihr Lungenfacharzt oder auch Ihr praktischer Arzt wird bei Verdacht auf COPD eine Lungenfunktionsmessung durchführen, die sehr einfach und schmerzlos ist. Die richtige Behandlung kann sowohl die Symptome verbessern als auch den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen.

Warum Kortison?

In der Entstehung von Atemwegserkrankungen (wie zum Beispiel Asthma, COPD oder chronische Bronchitis) spielt die Überempfindlichkeit und die Entzündung der Atemwege eine wesentliche Rolle. Die Hemmung dieser Entzündung ist daher sehr wichtig für die erfolgreiche Behandlung.

Kortisonhaltige Präparate haben einen sehr hohen Stellenwert in der Therapie der Atemwege, da die Entzündung reduziert wird, die Schleimhäute weniger stark anschwellen und auch weniger Schleim produzieren. Die Muskulatur des Atemwegsystems neigt dadurch weniger dazu, sich zu verkrampfen, die Symptome werden gelindert.

Wie kann ich meine diagnostizierte COPD beobachten?

Der COPD Assessment Test (CAT) kann Ihnen dabei helfen, besser einzuschätzen, wie es Ihnen mit Ihrer COPD geht. Der COPD Assessment Test besteht aus acht einfachen Fragen. Bitte besprechen Sie die Ergebnisse gegebenenfalls mit Ihrem Arzt. Klicken Sie hier, wenn Sie den COPD Assessment Test durchführen möchten.

Der CAT™ erfasst mittels acht einfacher Fragen die Lebensqualität von COPD Patienten

Der COPD Assessment Test (CAT™) wurde von einer interdisziplinären Gruppe aus internationalen Experten entwickelt und von GlaxoSmithKline in Auftrag gegeben und finanziert. Für Patienten bei denen COPD bereits diagnostiziert ist, ist der CAT™ ein geeigneter Fragebogen, um das subjektive Befinden darzustellen. Die Abbildung des subjektiven Befindens mittels CAT™ erfolgt durch 8 einfache Fragen, die die meisten Patienten problemlos verstehen und beantworten können sollten. Der CAT™ ist genauso valide wie der deutlich komplexere St. George’s Respiratory Questionnaire1 und umfasst u.a. eine Frage zu Husten, Energieniveau oder Einschränkung bei täglichen Aktivitäten. Der CAT™ Fragebogen kann unter www.catestonline.org in 58 Sprachen heruntergeladen werden.

 

 

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GSK-Produktpalette

Die Asthma- und COPD-Präparate von GSK können dazu beitragen, Patienten ihr Leben zu erleichtern. 

  • Zur Behandlung von Asthma und COPD ist ein Kombinationspräparat erhältlich, in dem ein entzündungshemmender Wirkstoff und ein weiterer zur Entkrampfung der Bronchialmuskulatur enthalten sind.
  • Zur Behandlung von COPD ist ein Kombinationspräparat erhältlich, in dem zwei Wirkstoffe zur Entkrampfung der Bronchialmuskulatur enthalten sind. 
  • Zusätzlich zu den Kombinationspräparaten sind auch Einzelpräparate erhältlich.

GSK-Atemschule

In der GSK-Atemschule erfahren Sie, was für ein Leben mit Asthma und COPD wichtig ist.

Wenn uns die Luft wegbleibt, wird uns bewusst, dass die natürlichste Sache der Welt, das Atmen, nicht selbstverständlich ist. COPD- und Asthma-Patienten erfahren diese Einschränkung täglich.

GSK ist es ein Anliegen, dass Ihnen die verschriebenen Asthma- und COPD-Medikamente beim Atmen helfen. Die richtige Verwendung eines Inhalationsgerätes ist dabei entscheidend, damit das Medikament überhaupt wirkt und Ihnen hilft, ihre Lungen mit Luft zu füllen.

Richtig gut Inhalieren will gelernt sein. Mit der GSK-Atemschule.

Wir haben die GSK-Atemschule vor 25 Jahren als kostenloses Service ins Leben gerufen, um die Lebensqualität von Menschen mit Atemwegserkrankungen zu verbessern. In der GSK-Atemschule lernen Sie in zwei Stunden die verschiedenen Geräte kennen und erfahren mehr über die Lunge und ihre Krankheiten.
An die 20.000 Patienten haben wir im Umgang mit ihrem Inhalator geschult und so zu einer erhöhten Compliance beigetragen.

Im Jahr 2016 haben wir die Atemschule neu aufgesetzt und einen wirklich starken Partner in der medizinischen Erwachsenenbildung gefunden: die erfahrenen Pflegepädagoginnen des Wiener Roten Kreuzes führen die Atemschule durch, damit Sie die beste Beratung erfahren.

Die GSK-Atemschule auf einen Blick

Wo findet die GSK-Atemschule statt?
Die Atemschulveranstaltungen finden zu fixen Zeiten im Ausbildungszentrum vom Wiener Roten Kreuz (1030 Wien, Safargasse 4) statt. Fachärzte haben außerdem die Möglichkeit, eine Veranstaltung in ihrer Praxis abzuhalten.

Was kostet mich eine Teilnahme an der GSK-Atemschule?
Die Teilnahme ist garantiert kostenfrei und auch sonst mit keinerlei Verpflichtungen verbunden.

Kann ich auch teilnehmen, wenn ich kein GSK-Produkt verwende?
Es spielt überhaupt keine Rolle, welches Medikament Sie verwenden. GSK bietet diesen Service für alle Patienten an, die Pflegepädagoginnen vom Wiener Roten Kreuz kennen sich mit allen Inhalationsgeräten aus.

Wie kann ich an der GSK-Atemschule teilnehmen?
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine Teilnahme. Er stellt Ihnen eine Zuweisung aus und weiß auch sonst über Termine und Details Bescheid.

Alle aktuellen Termine und Anmeldung:

Bitte um Anmeldung beim Wiener Roten Kreuz unter erika.koecher@wrk.at,
Telefon: 01 795 80-6102 für einen der folgenden Atemschule-Termine:

07.06.2017 16-18 Uhr

22.06.2017 15-17 Uhr