Ethik im Gesundheitswesen – Wer trägt die Verantwortung?

– Veranstaltung in der Britischen Botschaft in Wien – Teilnehmer aus Industrie und Gesundheitswesen – Austausch zu ethischen Herausforderungen und Chancen im Gesundheitswesen – GSK – Vorreiter und Impulsgeber bei Ethik und Transparenz

Ethik im Gesundheitswesen - zu diesem Themenkreis organisierte die Britische Botschaft am 9.6. ein Business Breakfast in den Räumlichkeiten der Residenz der Britischen Botschafterin I.E. Susan le Jeune d'Allegeershecque CMG. 
Bei der Paneldiskussion hielten österreichische Branchenvertreter und führende Fachleute einen regen Austausch zu ethischen Herausforderungen und Chancen im Gesundheitswesen ab.

Neben Dr. Roman Gamerith (Vice President und Cluster Area Head Central Europe von GlaxoSmithKline) waren der Wiener Ärztekammerpräsident Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, Privatdozent Dr. Johannes Pleiner-Duxneuner (Medical Director von AstraZeneca Austria), Dr. med. Franz Piribauer, MPH – Harvard (Geschäftsführer der PiCo Unternehmensberatung und Gesundheitssprecher von Transparency International Österreich) sowie Mag. Martin Schaffenrath, MBA, MBA, MPA (stellvertretender Vorsitzender des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungsträger) im Panel vertreten.

Über 70 Gäste aus verschiedensten Bereichen (Zivilgesellschaft, Medien, Medizin, Institutionen, Behörden, Industrie) folgten der Einladung.

In seiner Keynote Präsentation mit dem Titel „Doing well by doing good – Über den instrumentellen Nutzen der Unternehmensethik“ ging FH-Prof. Dr. Markus Scholz M.Sc von der Fachhochschule Wien auf strategische und nicht-strategische Corporate Social Responsibility von Unternehmen ein, widmete sich der Frage „Was bringt ethisches Verhalten einem Unternehmen?“ und betonte, dass CSR nie reines Marketingthema sein dürfe.

In der Paneldiskussion danach wurde über die Bedeutung der Ethik und ihre Ausprägungen in den Feldern Transparenz und Antikorruption in der Pharmaindustrie als Teil des Gesundheitswesens diskutiert. Es wurde aufgezeigt, in welchem Ausmaß in den vergangenen zehn Jahren hier ein Umdenken eingesetzt hat.

Dr. Roman Gamerith, Vice President und Cluster Area Head Central Europe von GSK, positionierte GSK bei der Diskussion als Vorreiter in Sachen Ethik und Transparenz. Schon in den letzten zehn Jahren hat GSK sein Geschäftsmodell sukzessive verändert, um Vertrauen und Transparenz zu erhöhen – so veröffentlicht GSK z. B. seit 2006 alle Zahlungen an Patientengruppen und seit 2000 die Ergebnisse aller klinischen GSK Studien im Internet. Laut Access to Medicine Index leistet GSK mit Abstand den größten Beitrag zum verbesserten Zugang zu Medizin. GSK ist Nummer 1 im Access to Medicine Index – zum 4. Mal in Folge.
Durch die Umstellung des GSK Geschäftsmodells wird diese Vorreiterrolle weiter vorangetrieben. Roman Gamerith betonte, dass GSK mit der Umstellung in der Zusammenarbeit mit Ärzten einen sehr mutigen Schritt setzt, um seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu bleiben. So wurde etwa ein neues qualitätsorientiertes und umsatzunabhängiges Entlohnungssystem für den Außendienst implementiert. GSK verbessert die Wege, Ärzten unabhängige medizinische Fortbildung zukommen lassen. GSK greift nicht mehr direkt in den Fortbildungsbedarf der Ärzte ein, sondern arbeitet mit Fachgesellschaften bzw. Abteilungen zusammen, um eine wirklich unabhängige Fortbildung, frei von möglicherweise wahrgenommenen Interessenkonflikten, zu gewährleisten. Und GSK beendet direkte Zahlungen (sowie jede andere Form einer geldwerten Leistung) an Ärzte, die für GSK sprechen.
Gamerith zeigte auf, dass es ein Ziel dieser Umstellung ist, Fortbildungs- und Kommunikationsformate zu entwickeln, die den Erwartungen der Gesellschaft an ein am Patientenwohl orientiertes Pharmaunternehmen entsprechen. Er betonte auch, dass ethisches Verhalten bei GSK kein theoretisches Konzept darstelle, sondern auch von allen Mitarbeitern wirklich gelebt wird.

Bei allen Teilnehmern herrschte Einigkeit darüber, dass ethisches Handeln, Transparenz und wirksame Maßnahmen gegen Korruption ein bleibender Bestandteil sind – nicht nur im Gesundheitswesen, und dass diese Diskussion auf alle Fälle ein Follow-up benötigt.

Über GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen. GSK unterstützt Menschen dabei, ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben zu führen. So besteht z.B. seit 2013 eine einzigartige weltweite Partnerschaft mit der Nichtregierungsorganisation „Save the Children“, die das Ziel hat, einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsk.com. GSK Österreich ist als Leitbetrieb Austria zertifiziert

Ansprechpartner:
Mag. Barbara Masser-Mayerl
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