Parodontitis – Ein häufig unerkanntes und unterschätztes Risiko

– Bis zu 90 % der Bevölkerung sind von Gingivitis oder Parodontitis betroffen1 – Bei Zahnfleischerkrankungen ist Chlorhexidin Mittel der Wahl2

Parodontitis, laut WHO eine der häufigsten Volkskrankheiten weltweit, ist eine bakteriell bedingte chronisch-entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die aufgrund langsam und unmerklich voranschreitender Symptome vielfach unterschätzt wird. Allerdings stellt Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust ab dem 35. Lebensjahr dar, wobei die Zahl der Betroffenen zwischen 1997 und 2005 deutlich anstieg.1 Nicht zu vernachlässigen ist, dass eine jahrelange chronische Entzündung des Zahnhalteapparates auch zu nachhaltigen Beeinträchtigungen der Allgemeingesundheit der Betroffenen führen kann. Speziell für Personen mit geschwächtem Immunsystem oder einer chronischen Erkrankung wie zum Beispiel Diabetes, können sich Parodontitis-Bakterien als gefährlich erweisen.

Für die Entstehung von Parodontitis sind mehrere Ursachen verantwortlich. Beispielsweise spielen genetische Faktoren eine bedeutende Rolle. Auch Lebensstilfaktoren, wie Rauchen oder Stress erhöhen das Erkrankungsrisiko. Weitere Determinanten sind der sozioökonomische Status und das Alter, da das Risiko für Parodontitis insbesondere ab 65 Jahren stark ansteigt. Zudem kann eine Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis) die Ursache für eine spätere Parodontitis sein.

Als wichtigste Gegenmaßnahme für Parodontitis dient die Entfernung des bakteriellen Biofilms von der Zahnoberfläche. Dies gelingt einerseits mit richtig gewählten Zahnbürsten, andererseits mit antiseptischen Zahnpasten und Mundspüllösungen, wie beispielsweise Chlorhexamed® FORTE alkoholfrei mit einer Konzentration von 0,2 %, der meistverkauften Mundspüllösung in österreichischen Apotheken.2 Da Lösungen mit Chlorhexidin eine besonders gute Wirkung gegen Belagsneubildung und Zahnfleischentzündungen haben, stellen sie den Goldstandard in der Keimzahlsenkung dar.3

Chlorhexidin wird aufgrund seiner überragenden Substantivität, d.h. der Fähigkeit, für einen längeren Zeitraum in wirksamer Konzentration im Mund zu verbleiben, als wirksamster anti-bakterieller Wirkstoff in der Zahnheilkunde angesehen, wobei er in 0,2%iger Konzentration den Goldstandard bei der chemischen Plaque- und Gingivitiskontrolle darstellt. So verhindert Chlorhexidin die Anheftung von Bakterien an den Zähnen und bewirkt eine signifikante Plaquereduktion.3 Experten empfehlen eine Tagesdosis von 40 mg, die durch ein zweimal tägliches Spülen mit 10 ml einer 0,2%igen Lösung erzielt wird. Zu beachten gilt aber, dass Mundspüllösungen nicht als Ersatz, sondern nur als Ergänzung zum Zähneputzen dienen.

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

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Referenzen:
1 Petersen PE, Ogawa H. Strengthening the prevention of periodontal disease: the WHO approach.
J Periodontol. 2005 Dec; 76(12):2187-93.
2 IMS A01A0 STOMATOLOGIKA MAT/06/2015.
3 Arweiler et al. 2006, Lorenz et al. 2007, Veihelmann et al. 2008.

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