Asthmamanagement – es gibt noch viel zu tun

– Asthmakontrolle als Grundlage erfolgreicher Therapie – Schweres Asthma: Wo stehen wir? – Neue Behandlungsoption – GSK: Erfahrener Atemwegsbegleiter für Arzt und Patient

Asthma ist eine Krankheit, bei der die Atemwege der Lunge entzündet und verengt sind, was zu Husten, Keuchen und Atemnot führt. Trotz einer Behandlung ist das Asthma von mehr als der Hälfte aller PatientInnen nicht ausreichend kontrolliert.** Verängstigt, Engegefühl im Brustkorb, ertrinken, ersticken, Steine in den Lungen – dies sind einige der Schlagwörter, die Asthma PatientInnen verwenden, um zu erklären wie es sich anfühlt mit der Krankheit leben zu müssen.*

Abhängig vom Schweregrad der Erkrankung kann Asthma Menschen auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Die Krankheit stellt eine erhebliche Belastung für Betroffene und ihre Angehörigen dar und kann PatientInnen ein Leben lang einschränken.1 Trotz dieser Tatsache wird die Lungenkrankheit oftmals nicht ausreichend diagnostiziert und behandelt.**

Die heutige Therapie des schweren Asthma bronchiale kann – auf Grundlage eines guten Asthmamanagements – individueller an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden. Die Identifizierung von Phänotypen und die Verfügbarkeit neuer, zielgerichteter Therapieoptionen ermöglichen das.

Asthmamanagement: Es gibt noch viel zu tun 
Trotz medizinischer Fortschritte ist bei über der Hälfte der Patienten in Europa (53,5%) das Asthma nicht ausreichend kontrolliert.1 Schlecht eingestellte Asthmapatienten spüren ihre Erkrankung täglich: 80% geben an, dass sie ihre Lebensweise substanziell verändern mussten, um die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Symptomen zu verringern.2 Die mangelnde Compliance der Patienten trägt erheblich zu dieser schlechten Asthmakontrolle bei. Studien zeigen, dass die Therapietreue bei Asthmainhalatoren in den Industrieländern nur 28% beträgt.3 Vereinfachte Therapieschemata können die Compliance verbessern. So bevorzugt die Mehrzahl der Asthmapatienten eine 1x tägliche Anwendung der Medikation.4,5

Schweres Asthma: Grenzen der hochdosierten, inhalativen Therapie 
Zwar erreichen die meisten Asthmapatienten mit den bislang verfügbaren Therapieoptionen eine ausreichende Kontrolle ihrer Asthmabeschwerden, doch ein Anteil von 5 bis 10% der Asthmapatienten lässt sich mit diesen konventionellen Behandlungsoptionen nicht kontrollieren.9 „In der heterogenen Gruppe der Patienten mit schlechter Asthmakontrolle unter Hochdosistherapie mit ICS und weiterer Asthmamedikation müssen die Patienten z.B. mit schlechter Compliance oder ständiger Exposition gegenüber Triggerfaktoren, wie beispielsweise einer Katze, von denjenigen abgegrenzt werden, die tatsächlich schweres Asthma haben“, betonte Prof. Andrew Greening, Global Respiratory Franchise, GSK UK, London.

Schweres Asthma ist nach Bestätigung der Diagnose Asthma und nachdem Komorbiditäten abgeklärt worden sind, definiert als Asthma, für welches hohe Dosen inhalativer Corticosteroide (ICS) und weitere Asthmadauermedikation und/oder systemische Corticosteroide benötigt werden, um zu verhindern, dass es unkontrolliert wird, oder es trotz dieser Therapie unkontrolliert verbleibt.10

Die Identifizierung bestimmter Phänotypen kann wesentlich zur Therapieoptimierung beitragen. Greening nannte hier die Zytologie des Sputums mit Fokus auf der Bestimmung von Eosinophilen und Neutrophilen. Aber auch die Untersuchung des Blutes auf IgE oder Blut-Eosinophilen-Zahlen im Diffentialblutbild kann Aufschluss geben, ob eher eine allergische oder aber eine eosinophile Entzündung der Atemwege dem schweren Asthma zugrunde liegt . „Sowohl die eosinophile als auch die allergische Entzündung in der Lunge kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Atmung sowie Zunahme von Asthmaanfällen führen“, so Greening.

GSK: Erfahrener Atemwegsbegleiter für Arzt und Patient 
Seit fast einem halben Jahrhundert ist GSK in der Therapie von Atemwegserkrankungen führend und hat mehrfach „First in class“-Wirkstoffe etabliert. 
Mit seinem breiten Portfolio ermöglicht GSK die individuelle Behandlung von COPD- und Asthma-Patienten, angepasst an den jeweiligen Schweregrad der Erkrankung.

Auch bei der Entwicklung von Inhalationssystemen nimmt GSK eine führende Rolle ein. GSK fördert darüber hinaus aktiv den Wissenszuwachs und die Gewinnung von Erkenntnisse im Bereich von Atemwegserkrankungen, beispielsweise durch die Entwicklung eines Fragebogens zur Messung der Asthmakontrolle (ACT®) oder des COPD Assessment Tests (CAT™).

Über Asthma 
Asthma ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, die mit einer Überempfindlichkeit und einer Verengung der Luftwege einhergeht. In den letzten Jahren hat sich das Wissen um die Vorgänge beim Asthma vertieft. Heute gehen Expertinnen davon aus, dass eine Entzündung im Zentrum der Erkrankung steht. Verschlechterungen können im Rahmen von sportlicher Betätigung, Rauch, Pollen, aber auch durch besonders kalte Temperaturen ausgelöst werden.

GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen. GSK unterstützt Menschen dabei, ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben zu führen. So besteht z.B. seit 2013 eine einzigartige weltweite Partnerschaft mit der Nichtregierungsorganisation „Save the Children“, die das Ziel hat, einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsk.com. GSK Österreich ist als Leitbetrieb Austria zertifiziert.

*Patienten Zitate aus dem UK patient interview 2013 and Allergy & Asthma Network, USA, 2014
** World Health Organisation. Asthma factsheet [online] 2011. Available from:http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs307/en/index.html [Last accessed: March 2015]

1 Demoly P et al. Eur Resp Rev 2012; 21: 66–24
2 Dale P et al. J Asthma 2013; 51: 127–35
3 WHO [online] 2003. http://apps.who.int/medicinedocs/pdf/s4883e/s4883e.pdf [Februar 2016]
4 Price D et al. Prim Care Resp J 2013; 22: 161–8
5 Price D et al. BMC Pulm Med 2010; 10: 1
6 From the Global Strategy for Asthma Management and Prevention, Global Initiative for Asthma (GINA) 2015.http://www.ginasthma.org/ [Februar 2016]
7 Fachinformation Relvar®, GSK, Stand: Dezember 2015
8 Bleecker ER et al. J Allergy Clin Immunol Pract 2014; 2: 553–61
9 Moore WC et al. J Allergy Clin Immunol 2007;11:405-413
10 Chung et al. International ERS/ATS guidelines on definition, evaluation and treatment of severe asthma. Eur Respir J 2014; 43: 343- 373
11 Fachinformation Nucala® (Mepolizumab), GSK, Stand: Dezember 2015
12 Zusammenfassung der Arzneimittelmerkmale von Nucala® (Mepolizumab) online unter http://ec.europa.eu/health/documents/community-register/index_en.htm [Februar 2016]
13 Pavord ID et al. Lancet 2012; 380: 651–659
14 Ortega HG et al. N Engl J Med 2014; 371: 1198–1207
15 Bel EH et al. N Engl J Med 2014; 371: 1189–1197

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Zum Download:
Asthmamanagement – es gibt noch viel zu tun (PDF)
Infographik "Asthma: Ein Überblick" (PDF)