Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag: GSK lädt am 10. September zum virtuellen Talk "Fingerspitzengefühl"

  • #ÖsterreichgegenMeningokokken #impfcheck2020
  • Meningokokken können neben Meningitis auch Sepsis auslösen
  • Bei Sepsis zählt jede Minute
  • Impfungen können vor einer invasiven Meningokokken-Erkrankung schützen

Marleens Körper ist übersät von Narben. An ihrem linken Bein trägt sie eine Prothese. Marleen ist mit 13 Jahren an einer Meningokokken-Sepsis erkrankt und wäre fast daran gestorben. Sie lag drei Wochen im Koma, weitere rund drei Monate auf der Intensivstation und musste 30 Operationen über sich ergehen lassen. Als sie nach acht Monaten endlich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sehnte sie sich so sehr nach Bewegung und die Umsetzung ihrer Träume, snowboarden und tanzen zu lernen. Ihre ständigen Schmerzen vor allem im linken Bein machten dies aber unmöglich. 

Marleen ist eine Kämpferin und lies sich von ihren Schmerzen nicht unterkriegen. Sie absolvierte ein Masterstudium, zog nach Madrid und wurde Mutter von zwei gesunden Kindern. Die Schmerzen im Fuß prägten ihren Alltag jedoch so sehr, dass sie sich 2016 entschied, ihren linken Unterschenkel amputieren zu lassen. Die Entscheidung war hart, aber nach einem Jahr war Marleen fast schmerzfrei und sie konnte endlich ihre langersehnten Träume in die Realität umsetzen. Sie lernte snowboarden und kann heute sogar laufen und bergsteigen. 

Marleen ist nicht nur eine Kämpferin, sie ist auch eine starke Frau. „Ich habe mich lange Zeit für meine Narben und mein Bein geschämt, weil ich nicht 'normal' wie alle anderen war,“ so Marleen. Mittlerweile plädiert sie als Model und Schauspielerin für Body Positivity. „Ich möchte allen Menschen, die sich anders fühlen, sagen: Wir alle sind schön und es ist vollkommen ok, anders zu sein".

Rasche Diagnose und Behandlung entscheidend

Marleen hatte Glück, denn die behandelnden Ärzte erkannten sofort, dass es sich um eine Meningokokken-Sepsis handelt. Die rasche Diagnose und Behandlung in den ersten Stunden ist entscheidend für den Erfolg der Sepsis-Behandlung. „Bei Sepsis zählt jede Minute. Werden Patienten bereits in der ersten Stunde der Erkrankung behandelt, überleben 90 Prozent. Nach fünf Stunden sind es nur noch um die 60 Prozent, nach 36 Stunden schafft es kaum jeder Fünfte“, so Dr. Albrecht Prieler, Facharzt für Kinder und Jugendheilkunde. „Sepsis ist der Alptraum eines jeden Mediziners“, betont Prieler.

Sepsis und deren Ursachen

Sepsis ist eine systemische Entzündungsreaktion des Körpers auf eine Infektion. Meist geht die Sepsis (umgangssprachlich „Blutvergiftung“) von einem lokal begrenzten Infektionsherd aus, etwa von einem entzündeten Blinddarm oder entzündetem Lungengewebe (Lungenentzündung). Wenn die Krankheitserreger von dort in den Blutkreislauf gelangen, breitet sich die Entzündungsreaktion auf den gesamten Körper aus. Anzeichen für eine Sepsis sind unter anderem Fieber, Schüttelfrost, Unruhe, Desorientierung und rote Flecken auf der Haut. Häufige Grunderkrankungen sind Wunden, Harnwegs- oder Atemwegsinfekte, Infekte der Verdauungsorgane und Gehirnhautentzündung. „Sepsis ist eine der schwersten Komplikationen von Infektionskrankheiten, die durch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten ausgelöst werden können.“, so Dr. Prieler. In Europa erkranken jährlich über eine halbe Million Menschen an einer Sepsis1, in Österreich gibt es etwa 28.000 Fälle pro Jahr, 6.700 sterben daran.2 

Wen kann Sepsis treffen? 

Eine Sepsis kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Menschen über 60 Jahre, Säuglinge und Kleinkinder, chronisch Kranke und Menschen, denen die Milz entfernt werden musste.

Bei Kindern sind es vor allem Meningokokken, die invasive bakterielle Erkrankungen wie Sepsis und Meningitis auslösen. Aktuelle Studien3,4 bestätigen, dass viel zu wenige Österreicher über Meningokokken und deren Schutzmöglichkeiten Bescheid wissen. GlaxoSmithKline startete daher am 13. Juli eine große österreichweite multimediale Kampagne zur Sensibilisierung für die Meningokokken-Erkrankung. Hauptmotiv ist dabei die sieben Monate alte Isabella (Name geändert), die eine Meningokokken-Sepsis überlebte, aber bereits über 50 Folgeoperationen hinter sich hat und sichtbar gezeichnet ist.

Einladung zum virtuellen Expertentalk „Fingerspitzengefühl“, 10. September

GSK lädt am 10. September um 10:00 Uhr zur virtuellen Impf-Awareness Session über den kleinen Nadelstich mit großer Wirkung und hoher Brisanz. Dieser Talk bietet Gelegenheit, mit Marleen persönlich über ihr Schicksal und ihre Stärke, nie aufzugeben, zu sprechen. Sie wird mit weiteren Betroffenen sowie Medizinern über die Relevanz von Disease Awareness sowie medizinische, gesellschaftliche & individuelle Aspekte diskutieren. Denn Fakt ist: Bestmöglichen Schutz bieten nur Impfungen.

#ÖsterreichgegenMeningokokken #impfcheck2020

Während gegen die Meningokokken Serogruppen A, C, W und Y schon seit längerem Impfstoffe verfügbar sind, blieb die Meningokokken Serogruppe B der Haupterreger für diese Erkrankungen. Nach jahrzehntelanger Forschung ist seit 2014 auch ein Impfstoff gegen Meningokokken B ab dem vollendeten 2. Lebensmonat in Österreich erhältlich und ab dem vollendeten 2. Lebensmonat für alle Kleinkinder, Kinder und Jugendliche empfohlen.5

Nähere Informationen gibt es auch auf www.meningokokken-erkrankung.at, auf https://www.facebook.com/MeinBabyUndMeningokokken/ sowie direkt beim Kinder- und Jugendarzt.

Referenzen

1 https://www.esicm.org/key-messages-to-come-out-of-the-recent-european-sepsis-alliance-meeting April 2019 abgerufen am 25.8.2020
2 https://www.anaesthesie.news/aktuelles/sepsis-fuenf-millionen-tote-pro-jahr-weltweit-2 September 2018 abgerufen am 25.8.2020
3 Parents Awareness Tracker – Parent Activation Initiative Market Research, IPSOS on behalf of GSK. 27 March – 15 April, 2019 (Data on File: 2019N405209_01).
Spectra Marktforschung/GSK: Der Stellenwert der Meningokokken-Impfung bei Eltern und Pädiatern, November 2019
5 Impfplan Österreich 2020

Kontakt

Mag. Barbara Masser-Mayerl
Corporate Communications Lead Corporate Affairs
Tel. 01/970 75 518
barbara.b.masser-mayerl@gsk.com

DI Dr. Susanne Döpper 
Medical Scientific Liaison Austria
Tel. +43 664 8278638
susanne.g.doepper@gsk.com

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Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag: GSK lädt am 10. September zum virtuellen Talk „Fingerspitzengefühl“ (PDF, 0,18 MB)