Neue Aufklärungskampagne macht mit starken Bildern auf Wissenslücken über Impfmöglichkeiten gegen Meningokokken bei Kindern aufmerksam

  • Aufklärungskampagne startet am 13. Juli
  • ÖGKJ und ÖÄK unterstützen Eltern-Aufklärung

Vielen Eltern ist unklar, ob ihre Kinder bestmöglich gegen Meningokokken geschützt sind. Dies ergab eine Umfrage1 von GSK. Eine neue Kampagne klärt auf.

Meningokokken-Erkrankungen sind selten aber ernstzunehmend. Sie können teilweise innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen bzw. schwerwiegende Folgeerscheinungen mit sich bringen.1 Eine aktuelle globale Umfrage von mehr als 2000 Eltern in 10 Ländern hat bestätigt, dass allgemein große Unklarheit und Unsicherheit über den Schutz gegen Meningokokken-Meningitis besteht. So ist z.B. Eltern der Impfstatus ihrer Kinder unklar, sie wissen nicht über die unterschiedlichen Erregerstämme Bescheid, bzw. gehen davon aus, dass ihre Kinder bereits vor allen Meningokokken-Stämmen geschützt sind.1

Auch eine lokale Spectra Befragung von 634 Eltern in Österreich ergab: Nur knapp ein Drittel der Eltern fühlt sich über die Meningokokken-Erkrankung gut informiert.2 Dies bestätigt die Notwendigkeit der Meningokokken-Aufklärungskampagne, die in Österreich Mitte Juli startet, und von der ÖGKJ (Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde) und der ÖÄK (Österreichischen Ärztekammer) unterstützt wird.

"Meningokokken-Erkankungen sind selten, allerdings für die Betroffenen sehr schwerwiegend. Eltern und Ärzte haben großen Respekt vor dieser Krankheit, da sie oft fulminant verläuft. Das Schaffen von Bewusstsein für Meningokokken-Erkrankungen bei Eltern durch Aufklärung ist essentiell. Das beispielhafte Schicksal von Isabella (Kampagnen-Testimonial Name geändert) rüttelt wach. Als Pädiater schätzen wir es, dass die Aufklärungskampagne Eltern über Meningokokken, die daraus resultierenden Komplikationen und Schutzmöglichkeiten durch Impfen informiert.“, so A.Univ.-Prof. Dr. Daniela Karall, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Innsbruck.

Starke Bilder zeigen mögliche Folgen einer Meningokokken-Erkrankung

Die neue Bildsprache setzt bei Wissenslücken von Eltern an und zeigt, welche Folgen eine Meningokokken-Erkrankung haben kann. Die Bilder der Kampagne zeigen keine Schauspielerin, sondern eine reale Überlebende einer Meningkokken-Erkrankung. Durch sie wird deutlich, warum ein bestmöglicher Schutz so wichtig ist.

Unterstützt wird die Kampagne von Ärzten, Betroffenen und Eltern weltweit. „Wir glauben, dass dies ein respektvoller und realistischer Ansatz ist“, so Dr. Thomas Breuer, Senior Vice President Medical bei GSK. Das Unternehmen möchte Eltern die Ernsthaftigkeit der Krankheit näher bringen und sie dazu ermutigen, ihren Kinder- und Jugendarzt auf Meningokokken-Impfungen anzusprechen. „Denn sie haben ein Recht darauf, über mögliche Folgen der Erkrankung und Schutzmöglichkeiten aufgeklärt zu werden, um sich dann bewusst entscheiden zu können“, so Breuer.

Über die Aufklärungskampagne

  • Die Kampagne richtet sich an Eltern und zeigt eine Überlebende einer Meningokokken-Erkrankung und ihre Familie. Die Bilder werden über klassische und soziale Medien gezeigt (TV, Print, Social Media).
  • Die Betroffene lebt mit langfristigen Spätfolgen, die eine Meningokokken-Erkrankung haben kann. In ihrem Fall sind es vernarbte Beine durch eine Meningokokken-Sepsis (Blutvergiftung).
  • Die Familie der Überlebenden hat sich freiwillig für die Teilnahme an dieser Aufklärungsmaßnahme gemeldet und wurde für ihren Zeitaufwand entschädigt.
  • Die Aufnahmen entstanden in der Nähe von Sydney (Australien) im März 2018.

Über Meningokokken-Erkrankungen

In Österreich werden jährlich etwa 20 bis 100 Erkrankungsfälle (ca. 50-74 % durch Meningokokken der Gruppe B und 10-30 % durch Meningokokken der Gruppe C) registriert. Von 2008 bis 2018 wurden in Österreich 624 invasive Meningokokken-Erkrankungen gemeldet, darunter 71 Todesfälle (Letalität 11,4%). 2018 wurden in Österreich 30 Meningokokken-Erkrankungen (4 Todesfälle) beobachtet, davon wurden 15 Fälle verursacht durch Meningokokken der Serogruppe B.3
Das höchste Risiko zu erkranken haben tragischerweise vor allem Säuglinge und Kleinkinder. Auch Jugendliche zählen zur Risikogruppe.3,4

Bei Meningokokken-Erkrankungen kann es zu plötzlich auftretenden unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Schwindel und schwerstem Krankheitsgefühl kommen. Bei einer Hirnhautentzündung kommen Erbrechen und Nackensteifigkeit hinzu. Weiterhin können Symptome wie Reizbarkeit, Schläfrigkeit sowie Krampfanfälle oder Hirnnervenlähmungen auftreten. Bei septischen Verläufen kommt es zum Blutdruckabfall und zum Organversagen.5
Beim ersten Verdacht auf eine Meningokokken-Erkrankung sollten Eltern sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. Trotz Behandlung treten bei jedem fünften Erkrankten Komplikationen und Spätfolgen auf.6 Infolge einer Hirnhautentzündung können zum Beispiel Entwicklungsstörungen, Krampfleiden, Erblindung und Hörverlust auftreten. Kommt es zu einer Blutvergiftung, kann es zu Haut- und Gewebezerstörung und Vernarbungen kommen, in Extremfällen sogar zu Amputationen.

Gegen fünf der häufigsten Meningokokken-Gruppen in Österreich gibt es Impfungen3:

  • Meningokokken B-Impfung
  • Meningokokken C-Impfung
  • Meningokokken ACWY-Kombinationsimpfung

Eltern sollten ihren Kinder- und Jugendarzt darauf ansprechen, gegen welche Meningokokken-Gruppen ihre Kinder bereits geimpft sind und welche Impfungen er empfiehlt.

Weitere Informationen unter https://www.meningokokken-erkrankung.at.

Referenzen

1 Parents Awareness Tracker – Parent Activation Initiative Market Research, IPSOS on behalf of GSK. 27 March – 15 April, 2019 (Data on File: 2019N405209_01).
2 Spectra Marktforschung/GSK: Der Stellenwert der Meningokokken-Impfung bei Eltern und Pädiatern, November 2019
3 Österreichischer Impfplan 2020 (abgerufen auf www.sozialministerium.at)
4 Nationale Referenzzentrale für Meningokokken Jahresbericht 2018 (BMASGK)
5 World Health Organization (WHO), 2018; Meningococcal Meningitis: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/meningococcal-meningitis [Accessed June 2020]
6 NHS Choices – Meningitis Complications. Available at: https://www.nhs.uk/conditions/meningitis/complications/ [Last accessed June 2020]

Kontakt

Mag. Barbara Masser-Mayerl
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Tel. 01/970 75 518
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Zum Download:

Neue Aufklärungskampagne macht mit starken Bildern auf Wissenslücken über Impfmöglichkeiten gegen Meningokokken bei Kindern aufmerksam (PDF, 0,18 MB)